Gedanken eines Schreiberlings

Procrastination – oder Aufschieberitis…

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Wie ihr wisst, schreibe ich meine Artikel – und eigentlich fast alles andere – abends, wenn die Kinder im Bett sind. Eigentlich ist das der dämlichste Zeitpunkt, die Aufgaben vor mir herzuschieben. Wenn ich schon nicht produktiv bin, kann ich genauso gut ins Bett gehen und den dringend benötigten Schlaf bekommen. Und doch sitze ich vor dem Computer-Monitor und denke darüber nach, was ich tun könnte, AUßER den Artikel zu schreiben!

Eigentlich bin ich gut vorangekommen, ich habe Interviews geführt und Recherche betrieben. Jetzt sitze ich vor mehreren Seiten mit Fakten. Ich sollte einen Plan machen, wie der Artikel aussehen soll. Geht das vielen Schreiberlingen so? Die Recherche geht mir flüssig von der Hand, und wenn ich erst einmal ein Konzept habe, ist das Schreiben auch kein großes Problem mehr. Notfalls eben mehr Recherche, wen stört das? Mein Problem ist der Plan. Welche wahnsinnig relevanten und spannenden Fakten möchte ich verwenden, welche rausschmeißen?

Schreibblockade, kann man das so nennen, wenn das eigentliche Schreiben noch nicht angefangen hat? Egal. Aus Erfahrung weiß ich, dass es einfacher wird, wenn ich mich einfach dran setze. Dann mal los und bis bald. 😉

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